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Evangelische Jugendbildungsstätte Neukirchen
Am Hag 13
96486 Lautertal

Tel.: +49 (0)9566 8086890
E-Mail: info@jubi-neukirchen.de


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Glück

Mit der Jahreslosung 2014 grüße ich Sie und euch in dem neuen Jahr! Glück!

Ein Thema das „In“ ist. Populäre Menschen, wie Eckhard von Hirschhausen schreiben dazu Bücher und machen Sendungen zur besten Sendezeit! Das ZDF hat diesem Thema eine ganze Sendereihe gewidmet. Es gibt eine boomende Glücksforschung. Glück ist also „In“.

Jugendliche, die im Rahmen der 15. Shell Jugendstudie gefragt wurden was im Leben denn für sie zähle, welche Dinge ihnen wichtig seien, gaben folgende Antworten: Hier die Spitzenreiter:

  1. Gute Freunde haben, die einen anerkennen
  2. Einen Partner /eine Partnerin haben, dem/der man vertrauen kann
  3. Ein gutes Familienleben führen

Dreimal handelt es sich in unterschiedlicher Färbung um das gleiche Ideal: die Freundschaft. Der römische Denker und Staatsmann Cicero hat gesammelt was man in der Antike über Freundschaft gedacht und gesagt hat. Zusammengefasst in diesem Ausspruch: „ Die Freundschaft aus dem Leben zu entfernen, heißt die Sonne aus der Welt zu entfernen“. Oder kürzer: „Freundschaft ist nicht alles, aber ohne Freundschaft ist alles nichts.“

Es überrascht wohl kaum, das am unteren Ende der Skala genannt wird: „so sein wie alle“ und „sich an der Tradition orientieren“. Positiv gewendet, liegt darin die Sehnsucht, eigenständig aus sich selbst heraus Persönlichkeit zu bilden. Mit dem zunehmenden Individualismus wächst auch gleichzeitig die Sehnsucht nach Freundschaft, nach menschlicher Beziehung.

Persönliche Identität bedeutet für mich: “der zu werden, wie Gott mich gedacht hat“. Meine Gaben einzusetzen, aber auch zu wissen dass mein Wissen und meine Erfahrungen begrenzt sind. Selbständig sein und beziehungsfähig sein! Das gehört für mich zusammen, um so zu werden wie Gott mich gewollt hat. Und dazu gehört für mich: Auch zu Gott eine Beziehungsfähigkeit aufzubauen, im Wissen um meine eigenen Grenzen.

Es gibt noch ein weiteres Schlusslicht in der zitierten 15. Shell Jugendstudie. „Ein religiöses Leben führen“. Hier stellen sich natürlich Fragen an unsere Institution Kirche.

Eine Abkehr vom kirchlichen Leben bedeutet aber, und da ist sich die Jugendforschung einig, eben nicht eine Abkehr von dem Göttlichen dem Höheren. Es wird also zu fragen sein: Wo begegnen junge Menschen in ihrem Lebensalltag dann Gott?

Eine Antwort und gleichzeitig eine Erfahrung: Über die Freundschaft, über die Begegnung mit anderen Menschen werden Religion und Spiritualität unvermutet, sozusagen durch die Hintertüre wieder hereinkommen in unsere Gesellschaft. „ Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ So steht es auch auf dem Grundstein der Evangelischen Jugendbildungsstätte Neukirchen geschrieben. Das ist unser dringlichster Auftrag. Junge Menschen Raum geben, ihnen in Lebens- und Glaubensfragen gleichberechtigte Partnerschaft anzubieten und im gemeinsamen Tun viele glückliche Momente erleben.

Das wünsche ich uns und Ihnen/ Euch hier in der Jugendbildungsstätte Neukirchen.

Ihr/ Euer Peter Dienst

Zertifikat für die Einführung einer nachhaltige Esskultur

Pullach, 04.11.2013 - Die Evangelische Jugendbildungsstätte Neukirchen erhält ein Zertifikat für die Einführung einer nachhaltige Esskultur.

15 bekannte bayerische Tagungs- und Bildungshäuser darunter auch die Jubi Neukirchen erhielten am 4. November 2013 in der Jugendbildungsstätte Burg Schwaneck in Pullach das vom bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner unterzeichnete Zertifikat für die Einführung einer „nachhaltige Esskultur“ in ihrem Tagungshaus.

Das vom Umweltministerium geförderte Projekt der Ökologischen Akademie e.V., Linden war ein Beitrag zur Kampagne von umweltbildung.bayern zur UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem Schwerpunkt Ernährung. In den am Projekt beteiligten Tagungshäusern werden pro Jahr rund 400.000 Gäste mit ca. 1,2 Millionen guten, gesunden und fairen Essen versorgt.
Die Lebensmittel kommen überwiegend aus regionalem und ökologischem Anbau und sind ein wertvoller Beitrag für eine nachhaltige regionale Wertschöpfung.

Ernährung wird zunehmend ein wichtiges Bildungsthema und ist Teil der Gesundheitsvorsorge einer ganzen Generation. Die Zunahme von Ernährungsunverträglichkeiten und Allergien steigt, aber auch das regionale Einkaufen und ein vielseitiges ausgewogenes Essen sind Teil einer wichtigen Entwicklung von Bildungshäusern. Es ist nicht immer leicht, diese Ansprüche mit dem Ernährungsverhalten von unseren Gästen in Einklang zu bringen. Hier sei Frau Bettina Karl mit ihrem Küchenteam gedankt für ihren Einsatz!


zum Bild:
Claudia Stein, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Frau MR Angelika Reiter-Nüssle, Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Thomas Ködelpeter und Katharina Fichtner (Projektleitung, Ökologische Akademie e.V.) und Bettina Karl.